MODENA

Infotainment-Testsystem für MOST und CAN


MODENA ist das modellbasierte Testsystem für Infotainment-Steuergeräte von Berner & Mattner. Mit UML-Statecharts modelliert und spezifiziert der Anwender schnell und flexibel die Steuergerätekommunikation. Nach Erstellung von Testmodellen ermöglicht MODENA dem Anwender während der Spezifikationsphase deren Überprüfung anhand von Simulationen. Schrittweise können reale Steuergeräte eingebunden werden und einzeln sowie im Gesamtverbund getestet werden. Nicht vorhandene Steuergeräte emuliert das System
durch aktive Restbussimulation. MODENA unterstützt den durchgängigen Verifikations-
prozess von der Spezifikation bis hin zum Integrationstest.

Eigenschaften

Grundfunktionen
  • Modellierung/Programmierung des Systemverhaltens und der Testfälle
  • Simulation der Modelle ohne Hardware-Anbindung
  • Bad-Case-Testing und Restbussimulation als aktiver Teilnehmer am Bus
  • Integrationstest aller Komponenten als passiver Teilnehmer am Bus
  • Offline-Analyse mit Hilfe von Tracefiles
Nutzung von Standards
  • UML (Unified modeling language) als weit verbreitete Beschreibungssprache
  • Symbolische Beschreibung der Steuergerätekommunikation durch den Import des MOST-Funktionenkatalogs bzw. des CANdb-Formates
Unterstützte Bussysteme
  • MOST:
    • Kontrollkanal
    • Asynchroner Kanal
  • CAN
Funktionsweise
Durch Verwendung abstrakter UML-Komponenten wird eine flexible Partitionierung der Steuergeräte-Kommunikationsmodelle und der Testmodelle sichergestellt. MODENA ermöglicht die einfache Wiederverwendung von bestehenden UML-Modellen. Der Übergang von der Simulation zum Realbetrieb aller Steuergeräte lässt sich einfach durchführen.
MODENA
Innovation
Die Entwicklung von Steuergeräten ist häufig auf Automobilhersteller und Zulieferer verteilt: Für die Spezifikation ist der Automobilhersteller zuständig, während die Entwicklung auf Seiten der Zulieferer liegt. Test und Integration finden wiederum beim Automobilhersteller statt. Die Abstimmung der Schnittstellen stellt sich als immer größer werdende Herausforderung im Entwicklungsprozess dar.

An diesen Schnittstellen beweist MODENA seine Stärken: Durch die Verwendung von UML-Statecharts werden formale, mit Hilfe der Simulation getestete Spezifikationen an den Zulieferer übergeben. Diese Spezifikationen beschreiben die Steuergerätekommunikation optimal. Schon während der Steuergerätetests beim Zulieferer läuft ein vollständig automatisierter Test gegen die Spezifikation. MODENA ermöglicht außerdem eine Restbussimulation. Die Systemintegration beim Automobilhersteller kann bereits beginnen, ohne dass ein einziges Steuergerät real existiert.

Nutzen
MODENA trägt maßgeblich dazu bei, die Prozess-Sicherheit bei der Entwicklung zu erhöhen, indem
  • die UML als gemeinsame Sprache genutzt wird, sowohl zwischen Entwicklung und Test als auch zwischen Automobilhersteller und Zulieferer;
  • die Konsistenz zwischen Spezifikation und Referenzmodellen beim Test gewährleistet wird;
  • frühzeitig getestete Spezifikationen zur Verfügung stehen.
Mit MODENA können die Entwicklungskosten optimiert werden, da Testmodelle insbesondere für ECU-Varianten wiederverwendet werden und durch leistungsfähige Regressionstests zu einer Qualitätsverbesserung führen.

Unsere Consultants unterstützen bei der Analyse und Optimierung von Testsystemen und Testprozessen, sowohl abteilungsübergreifend beim Fahrzeughersteller als auch insbesondere an der Schnittstelle zwischen Fahrzeughersteller und Lieferant.         

Berner & Mattner hilft Fahrzeugherstellern und Steuergerätelieferanten, durch Transfer der Prüfstände und Austausch der Testprozeduren Optimierungspotenziale zu heben und Kosten zu senken.

Wünschen Sie weitere Informationen? Unsere Spezialisten stehen Ihnen für die Lösung Ihrer Aufgaben zur Verfügung. Vereinbaren Sie unter Tel. +49 (0) 89 608090-270 oder ute.herold@berner-mattner.com einen unverbindlichen Termin.

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