Große Diesel- und Gasmotoren spielen in zahlreichen Anwendungen wie dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung, Notstromaggregaten, Schiffsantrieben, Baumaschinen, militärischen Systemen, uvm. eine entscheidende Rolle. Viele Systemhersteller stehen vor zentralen Herausforderungen: Der Nachweis einer normenkonformen System- und Softwareentwicklung, steigende RAMS-Anforderungen und zunehmende Vernetzung der Systeme stellen drei wesentliche Schlüsselelemente dar, um vielversprechende Wachstumsmärkte und Applikationen auch künftig erfolgreich zu adressieren.
"RAMS" steht für Reliability, Availability, Maintainability und Safety. Die Praxis zeigt, dass diese integrierte Anforderungsbetrachtung treffend ist und die konsequente Umsetzung zu besonders sicheren aber auch nachhaltigen Lösungen mit geringen Betriebs- und Wartungskosten führt. Für Projektleiter und Entwicklerteams leiten sich aus diesen Anforderungen jedoch anspruchsvolle Herausforderungen ab: Die RAMS Anforderungen ziehen sich – neben den geforderten Funktionen - wie ein roter Faden durch den Entwicklungsprozess. Die einschlägigen Normen wie ISO 13849-1, IEC 61508, IEC 60880 und natürlich die DO-178B fordern die konsequente Planung, Umsetzung und Dokumentation aller Teilprozesse wie Anforderungsspezifikation, Architektur- & Designentwicklung, Implementierung sowie Integration und Test – jeweils verbunden mit umfangreichen Verifikationsschritten an den Phasenenden.
Berner & Mattner setzt zur Beherrschung der komplexen Prozesskette gezielt seine bewährten modellbasierten Entwicklungsverfahren mit „Frontloading-Tests“ ein. Insbesondere komplexe Engine Control Systems mit der Kombination aus „State-Based“ (für die Betriebsmodi) und „Continuous“ Funktionen (für die Regler) lassen sich modellbasiert hervorragend spezifizieren und entwickeln.
Für die Kunden von Berner & Mattner ergeben sich mehrere Vorteile:
a.) Der zuverlässig dokumentierte, normenkonforme Entwicklungsprozess vereinfacht dank besserer Verständlichkeit der Entwicklungsergebnisse die Zulassung
b.) In Funktions- und Schnittstellenspezifikationen werden mittels „Model Execution“ logische Funktions- und Vernetzungsfehler frühzeitig aufgespürt und kostengünstig behoben
c.) Die deutlich sinkende Zahl an spät entdeckten Fehlern optimiert das erforderliche Projektbudget und ermöglicht insbesondere die so häufig elementare Termineinhaltung in den Projekten.
Entwicklung von Engine Control Software
Portierung von Bestandssoftware
Normenkonforme Projektabwicklung
Optimierung von Entwicklungsprozessen

Elektromobilität - Embedded Software in der Ladeinfrastruktur
Das Thema Elektromobilität ist in aller Munde – der flächendeckende Einsatz von Elektrofahrzeugen steht allerdings erst am Anfang. Fest steht: Die Ladeinfrastruktur bildet einen ausschlaggebenden Baustein für den kommerziellen Erfolg des Elektroantriebs. Entscheidend für die breite Akzeptanz sind dabei eine intuitive Bedienbarkeit der Ladesäulen sowie die Einbettung der Ladeinfrastruktur in ein ganzheitliches Konzept, welches dem Anwender einen echten Mehrwert, z. B. beim Parken, bietet.
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