München, 06.07.2010 – Erneut war der Meldungsgenerator SIENA der Berner & Mattner Systemtechnik GmbH mit Erfolg auf der NATO Coalition Warrior Interoperability Exercise (CWIX) vertreten. SIENA leistete durch das Einspeisen realitätsnaher Lagedaten einen wertvollen Beitrag zum Test der Interoperabilität der an der Übung beteiligten Systeme. In der neuen Version 5.0 übertrug SIENA erstmals auch Lagedaten im Format MIP Baseline 3. Ergänzend zu ADatP3- und NFFI-Meldungen verbessert das neue Datenformat die Interoperabilität aller beteiligten Führungsinformationssysteme (FüInfoSys). Zum realen Einsatz kommen die getesteten Systeme ab 2011 im Rahmen der NATO Response Force (NRF) sowie in Afghanistan.
Bereits seit 2006 ist die Berner & Mattner Systemtechnik GmbH erfolgreich auf der NATO Coalition Warrior Interoperability Exercise (CWIX, früher CWID) vertreten. Bei der diesjährigen Übung im norwegischen Camp Jørstadmoen bei Lillehammer übertrug der von Berner & Mattner entwickelte Meldungsgenerator SIENA 5.0 zum ersten Mal Daten zur simulierten Feindlage über MIP (Multilateral Interoperability Programme), neben den bereits bewährten Formaten ADatP-3 und NFFI. Durch seine neue, ergonomische Benutzerschnittstelle bietet SIENA 5.0 die Möglichkeit, sehr effizient szenariobasierte Lagedaten zu erzeugen und zum Test der Interoperabilität an FüInfoSys zu übertragen.
Eingebunden in der Rolle eines Aufklärungsbataillons, lieferte SIENA 5.0 - neben Eigenpositionsmeldungen per NFFI - präzise Lagedaten per ADatP-3 und MIP BL 3 im Rahmen der von SIENA simulierten Feindlage. Dadurch stieg die Realitätsnähe der Gesamtsimulation. Da SIENA 5.0 Lagedaten in unterschiedlichen Formaten für verschiedene Kommunikationspartner (Einheiten) erzeugt, verbessern sich damit die Möglichkeiten zum Nachweis der Interoperabilität vernetzter FüInfoSys im Vorfeld internationaler Einsätze.
SIENA 5.0 unterstützt neben fest installierten Bitmap- und Vektor-basierten Karten nun auch WMS. Damit können Anwender hochflexibel auf im Netzwerk verfügbare Kartenserver - etwa beim Amt für Geowissenschaften der Bundeswehr - zugreifen.

