Erfolgreiche Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft:

Berner & Mattner realisiert Plasmadiagnosesystem für Max-Planck-Institut

München, 20.07.2010 – Die Berner & Mattner Systemtechnik GmbH hat im Auftrag des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) ein einzigartiges Plasmadiagnosesystem fertiggestellt. Das hochauflösende elektro-optische Gerät dient der Erforschung dynamischer Prozesse in komplexen Plasmen. Berner & Mattner verantwortete die Gesamtintegration des Systems, von der detaillierten Spezifikation der Komponenten über die Auswahl, Steuerung und Überwachung geeigneter Hersteller und Lieferanten bis hin zur Inbetriebnahme. Durch diese beispielhafte Zusammenarbeit konnten die zeitlichen, personellen und finanziellen Ressourcen des MPE wirksam entlastet und den Wissenschaftlern Freiräume für Forschungsaufgaben geschaffen werden.

Gemeinsam haben das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und Berner & Mattner ein neuartiges, hochauflösendes Plasma Diagnostic System entwickelt und erstellt. Die Theoriegruppe am MPE untersucht stark gekoppelte komplexe Plasmen. Für deren Erforschung beauftragten die Wissenschaftler die Experten von Berner & Mattner mit der detaillierten Spezifizierung, Projektkoordination, Komponentenbeschaffung und Integration des Messsystems.

„Für unsere Forschung benötigen wir hochkomplexe, speziell entwickelte Geräte. Durch die erfolgreiche Kooperation mit einem privatwirtschaftlichen Spezialisten wie Berner & Mattner können wir unsere Projektteams von vielen forschungsfremden Aufgaben befreien, profitieren vom Zugewinn an Effizienz und gewinnen Zeit für die eigentliche Forschung“, fasst Professor Gregor Morfill, Direktor am MPE, den Projekterfolg zusammen. „Mit der Lieferung des schlüsselfertigen Analysesystems hat das Team von Berner & Mattner unsere sehr speziellen Anforderungen zuverlässig erfüllt.“

Über das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik

Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) behandelt Themen der modernen Astrophysik und Weltraumplasmaphysik und wendet hierfür vorwiegend experimentelle, aber auch theoretische Methoden an. Sein Name umreißt das Forschungsobjekt – die Physik des Weltraums – und zugleich die Methodik. Viele Experimente führt das MPE notwendigerweise oberhalb der dichten Erdatmosphäre durch: mittels Ballonen, Flugzeugen, Raketen, Satelliten und Raumsonden. Soweit möglich, setzt das MPE auch Instrumente an erdgebundenen Teleskopen ein und ergänzt die Untersuchungen durch Laborversuche. Primär erfordern die theoretischen Arbeiten datenbezogene Anwendungen, die Untersuchung fundamentaler physikalischer Prozesse und die Entwicklung von Methoden. Manche der Methoden sind auf andere Forschungsgebiete und Anwendungen übertragbar. So transferiert die Theoriegruppe am MPE ihre Ergebnisse aus der Analyse komplexer Systeme in anwendungsnahe Bereiche der Medizin (Frühdiagnose von Hautkrebs, Tumoren, pränatale Überwachung), der Ingenieurwissenschaften (Fertigung, Qualitätskontrolle) und der Hygiene (Plasma-basierte Desinfektion). Mehr Informationen über das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik auf www.mpe.mpg.de

 
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