Berührungsempfindliche Anzeigen – sogenannte Touch-Displays – bieten als moderne Mensch-Maschine-Schnittstelle (Human Machine Interface (HMI)) neue Möglichkeiten bei der Bedienung von Geräten und Maschinen in industriellen Anwendungen. Gelingt ein Interface-Design, das komplexe und umfangreiche Funktionalität intuitiv bedienbar macht, zahlt sich dies mehrfach aus. So lassen sich nicht nur Produkte mit durchdachten Bedienkonzepten über die erhöhte Attraktivität umsatzwirksam differenzieren und die Flexibilität für Variantenentwicklungen und Updates steigern, sondern gleichzeitig auch die Kosten für Bedienerschulungen und Bedienfehler auf Kundenseite reduzieren. Entsprechend groß ist der Druck auf Hersteller, Produktmanager, Designer und Entwickler, derart optimierte Touch-Interfaces zu entwickeln.
Doch die Entwicklung innovativer Touch-Interfaces stellt die Hersteller vor neue Herausforderungen. So übertragen die Anwender ihre alltäglichen Nutzungserlebnisse aus Consumer-Geräten wie iPhone oder Tablet-PCs auch auf industrielle Anwendungen und bringen so neue Anforderungen an Design und intuitive Bedienbarkeit (Usability) ein. Anforderungen, die klassische Verfahren im Bereich Software-Entwicklung mit ihrer üblicherweise nachgeordneten Designphase für das Bedieninterface nicht erfüllen können.
Um moderne und attraktive Touch-Interfaces zuverlässig entwickeln zu können, sind grundlegende Änderungen im Software-Entwicklungsprozess erforderlich. Dieses White Paper stellt Methoden, Prozesse und Software-Entwicklungswerkzeuge vor, die sich in der Entwicklung preisgekrönter HMI-Projekte bewährt haben. Die wesentlichen Erfolgskomponenten dieses Ansatzes sind die frühe und intensive Beteiligung von Anwendern am Entwicklungsprozess, die parallel und agil verlaufende Entwicklung von Interface-Design und Software sowie der Aufbau einer Infrastruktur für die verteilte Entwicklung (Distributed Development Platform), um eine effiziente Arbeitsteilung von Spezialistenteams für Hardware-, Software- und Bedienoberflächen-Entwicklung zu erlauben.
Dr. Klaus Wiltschi, Abteilungsleiter Industrial Customers, Berner & Mattner Systemtechnik GmbH
Dr. Michael Sturm, Abteilungsleiter Software Products, Berner & Mattner Systemtechnik GmbH
Thomas Immich, Geschäftsführer, Centigrade GmbH
"Die Entwicklung innovativer Touch-Interface-Software für industrielle Anwendungen" (pdf)

"Die Entwicklung innovativer Touch-Interface-
Software für industrielle Anwendungen" (pdf)

Touchbedienterminal des CMC-Prüfgeräts von Omicron electronics
Berner & Mattner hat erfolgreich eine Workflow-orientierte HMISoftware für energietechnische Prüfgeräte der marktführenden OMICRON electronics GmbH entwickelt. Die auf Touchscreen optimierte Software von Berner & Mattner vereinfacht die Bedienung der komplexen Prüfgeräte und minimiert zusätzlich den Schulungsaufwand für Kunden.
Partnerschaft Berner & Mattner und Centigrade zur Verbesserung industrieller Touch Interface Software
Die Software-Experten von Berner & Mattner und die UI-Design-Spezialisten von Centigrade
intensivieren ihre Zusammenarbeit im Bereich innovativer Touch-
Interface-Softwarelösungen. Im Rahmen ihrer Kooperation unterstützen
sie Hersteller von Maschinen und Anlagen dabei, Funktionalität und
Bedienkomfort von Mensch-Maschine-Schnittstellen über moderne,
berührungsempfindliche Interfaces zu verbessern.
Dr. Klaus Wiltschi
klaus.wiltschi@berner-mattner.com
Tel.: +49 (0)89 608090-0
Dr. Michael Sturm
michael.sturm@berner-mattner.com
Tel.: +49 (0)89 608090-0
Thomas Immich
thomas.immich@centigrade.de
Tel.: +49 (0)681 959 311 0
oder Email senden an
hmi@berner-mattner.com
